Zum Inhalt springen
Rufkern

Datenschutzhinweise

Datenschutz

Diese Hinweise beschreiben den am 10. August 2026 dokumentierten technischen Stand der Rufkern-Website, des Kundenportals, des internen ElevenLabs-Piloten und des technisch begrenzten xAI-Website-Rückrufs.

Stand: 10. August 2026

1. Verantwortlicher

PRPG
Inhaber: Tobias Lindemann
Ostring 26
48249 Dülmen
Deutschland

Telefon: +49 (0)2594 9174461
E-Mail: info@prpg.digital

2. Aufruf der Website und Serverprotokolle

Beim Aufruf einer Website müssen technisch Verbindungsdaten zwischen dem Browser und dem ausliefernden Server verarbeitet werden. Dazu können insbesondere IP-Adresse, Datum und Uhrzeit, aufgerufene Datei oder URL, übertragene Datenmenge, HTTP-Status, Referrer sowie Angaben zu Browser und Betriebssystem gehören.

Die Verarbeitung dient der Auslieferung der Website, der Stabilität, der Fehleranalyse und dem Schutz vor missbräuchlichen Zugriffen. Soweit personenbezogene Daten betroffen sind, erfolgt sie auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO. Das berechtigte Interesse liegt im sicheren und zuverlässigen Betrieb des Angebots.

Für den VM-Betrieb führt die Anwendung selbst keine zusätzliche Datenbank für Serverprotokolle. Der konkrete Infrastrukturvertrag, Verarbeitungsort und die tatsächlich eingerichteten Lösch- und Rotationsfristen der Infrastrukturprotokolle sind durch diesen Quellstand nicht nachgewiesen. Diese Angaben müssen anhand des realen Produktivbetriebs geprüft und vor dessen Freigabe ergänzt werden.

3. Kontaktaufnahme

Kontakt per E-Mail oder Telefon

Wenn Sie PRPG per E-Mail oder Telefon kontaktieren, werden die von Ihnen mitgeteilten Daten zur Bearbeitung Ihrer Anfrage verarbeitet. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO, soweit es um vorvertragliche Maßnahmen oder einen Vertrag geht. Für sonstige geschäftliche Anfragen ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO die Rechtsgrundlage; das berechtigte Interesse liegt in der Bearbeitung und Dokumentation der Anfrage.

Nachrichten werden gelöscht, sobald sie für die Bearbeitung nicht mehr erforderlich sind und keine gesetzlichen Aufbewahrungsfristen oder sonstigen berechtigten Gründe für eine weitere Speicherung bestehen.

Frühere Pilotanfragen über diese Website

Der frühere Kontaktbereich für Pilotanfragen wird auf der aktuellen Landingpage nicht mehr angeboten. Neue Übermittlungen an den früheren öffentlichen Endpunkt werden technisch mit dem HTTP-Status 410 abgewiesen. Bei einer bereits zuvor abgesendeten Pilotanfrage wurden Ihre E-Mail-Adresse sowie freiwillig der Unternehmensname und eine Rückrufnummer über die Rufkern-API an PRPG übermittelt und serverseitig gespeichert. Die Verarbeitung dient ausschließlich der Bearbeitung und Zuordnung dieser Anfrage.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO, soweit es um vorvertragliche Maßnahmen geht. Für sonstige geschäftliche Anfragen ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO die Rechtsgrundlage; das berechtigte Interesse liegt in der Bearbeitung und dem Schutz des Kontaktangebots vor Missbrauch und doppelten Übermittlungen.

Zum Schutz vor automatisiertem Missbrauch verarbeitet die API die anfragende IP-Adresse kurzzeitig zu einem geheimnisgebundenen Prüfwert. In Redis wird nur dieser pseudonyme Prüfwert mit einem Anfragezähler für zehn Minuten gehalten. Die rohe IP-Adresse wird weder in der Pilotanfrage-Tabelle noch in Anwendungslogs gespeichert. Unabhängige Infrastrukturprotokolle sind unter Abschnitt 2 beschrieben.

Der über das Formular angelegte Datensatz wird nach Ablauf von 90 Tagen im nächsten stündlichen Löschlauf automatisiert gelöscht. Daten, die bei einem späteren Vertragsabschluss oder aufgrund gesetzlicher Pflichten erforderlich sein können, wären Gegenstand einer davon getrennten Verarbeitung.

Für die Bearbeitung erhält ausschließlich der geschützte interne Operatorbereich Zugriff auf die vollständigen Kontaktangaben. Die Übersichtsansicht verwendet eine maskierte E-Mail-Adresse. Detailzugriffe und Statusänderungen werden ohne Kopie der Kontaktangaben mit einer pseudonymen Operator-Kennung, Request-ID und Zeitpunkt protokolliert. Dieser Bearbeitungsnachweis wird gemeinsam mit der Pilotanfrage gelöscht und verlängert die Löschfrist nicht.

Kundenanmeldung

Rufkern betreibt unter app.rufkern.digital eine getrennte Kundenanmeldung. Dabei verarbeitet Rufkern insbesondere Ihre E-Mail-Adresse, gegebenenfalls den vom gewählten Anbieter übermittelten Namen, eine anbieterbezogene Kontokennung sowie Sitzungs- und Verifikationsdaten. Profilbilder werden nicht dauerhaft in das Rufkern-Konto übernommen. Eine Anmeldung allein erteilt noch keinen Zugriff auf Unternehmens- oder Mandantendaten.

Wenn Sie „Mit Google fortfahren“ auswählen, wird Ihr Browser zu Google weitergeleitet. Google verarbeitet dabei technisch notwendige Verbindungs-, Geräte-, Konto- und Anfragedaten. Rufkern fordert ausschließlich die OpenID-Connect-Berechtigungen openid, email und profile an. Google übermittelt eine anbieterbezogene Kontokennung, den Bestätigungsstatus und die primäre E-Mail-Adresse sowie den in Ihrem Google-Konto hinterlegten Namen. Abhängig von Ihrem Google-Profil können während der Anmeldung weitere Profilangaben wie Profilbild-URL, Vor- und Nachname oder Sprache technisch übertragen werden. Rufkern akzeptiert nur bestätigte gültige E-Mail-Adressen und speichert für das Rufkern-Konto dauerhaft nur die anbieterbezogene Kennung, die normalisierte E-Mail-Adresse und gegebenenfalls den Namen. Profilbild und weitere Profilangaben sowie OAuth-Zugriffs-, Refresh- und ID-Tokens werden nicht dauerhaft in der Rufkern-Kontoverknüpfung gespeichert.

Empfänger dieser Daten können Google Ireland Limited und weitere Unternehmen der Google-Gruppe einschließlich Google LLC sein. Eine Verarbeitung außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums kann nicht ausgeschlossen werden. Weitere Informationen zu Verarbeitung, Speicherdauer, Empfängern und Ihren Einstellungsmöglichkeiten finden Sie in der Datenschutzerklärung von Google. Die Verarbeitung durch Rufkern dient der von Ihnen gewählten Kontoanmeldung und erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO. Eine automatische Verknüpfung verschiedener Anmeldewege allein aufgrund derselben E-Mail-Adresse findet nicht statt.

Bei der passwortlosen E-Mail-Anmeldung wird ein einmalig nutzbarer Link serverseitig über Microsoft Graph und das dafür freigegebene Exchange-Online-Absenderpostfach an die angegebene Adresse gesendet. Dafür werden insbesondere Empfängeradresse, Betreff, Inhalt des Anmeldelinks und technisch erforderliche Verbindungsdaten an Microsoft übermittelt. Die Gültigkeit des Verifikationstokens ist auf höchstens 15 Minuten begrenzt. Eine zusätzliche Kopie in „Gesendete Elemente“ des Absenderpostfachs ist technisch deaktiviert. Die maßgeblichen Vertragsunterlagen, Verarbeitungsorte, Unterauftragnehmer und möglichen Drittlandübermittlungen werden anhand der produktiv eingesetzten Microsoft-365-Konfiguration fortlaufend geprüft.

Der Missbrauchsschutz zählt Anmeldeanforderungen in Redis innerhalb begrenzter Zeitfenster. Quelladresse und bei E-Mail-Links die Empfängeradresse werden dafür mit einem geheimen Schlüssel in nicht unmittelbar lesbare Zählerschlüssel überführt. Anmeldeversuche werden geschlossen abgelehnt, wenn die vertrauenswürdige Proxy-Herkunft oder Redis nicht nachgewiesen werden kann. Die Zähler besitzen begrenzte technische Laufzeiten entsprechend dem jeweiligen Rate-Limit-Fenster.

Für eine angemeldete Sitzung verwendet das Portal einen technisch notwendigen Sitzungstoken. Browserseitig wird er ausschließlich in einem HttpOnly-Cookie übermittelt; serverseitig wird die zugehörige Sitzung in der Rufkern-Datenbank geführt. Eine aktive Sitzung läuft nach 30 Tagen Inaktivität ab; bei weiterer Nutzung kann ihre Gültigkeit gleitend erneuert werden. Der Zugriff ist für die ausdrücklich angeforderte Anmeldung erforderlich und stützt sich, soweit § 25 TDDDG anwendbar ist, auf § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG. Die Verarbeitung zur Einrichtung und Durchführung des Nutzungsverhältnisses erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO.

Abgelaufene Sitzungen und Verifikationstoken werden nach dem Quellstand nicht mehr zur Anmeldung akzeptiert. Eine Wartungs-CLI kann solche Datensätze zunächst nur ermitteln und nach ausdrücklicher Betriebswahl entfernen. Ein produktiver Scheduler, dessen Alarmierung, ein Ende-zu-Ende-Nachweis der Löschung sowie der Prozess und die verbindlichen Fristen zur Kontolöschung sind vor der Produktivfreigabe noch festzulegen. Aus der vorhandenen CLI folgt deshalb noch keine automatische Löschung zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Startauswahl im Kundenportal

Nach der Anmeldung können Sie auswählen, ob Sie Rufkern selbst einrichten oder zunächst einen persönlichen Erklärungstermin vereinbaren möchten. Rufkern speichert dafür die gewählte Startvariante, den zugehörigen Bearbeitungsstatus und die erforderlichen Zeitstempel zusammen mit Ihrer internen Benutzerkennung. Diese Auswahl allein legt weder ein Unternehmen noch eine Rufnummer oder aktive Telefonie an.

Der Erklärungstermin kann direkt im geschützten Rufkern-Portal ausgewählt werden. Name und E-Mail-Adresse werden serverseitig aus dem angemeldeten Konto übernommen und können im Terminformular nicht durch fremde Kontaktdaten ersetzt werden. Erst mit dem ausdrücklichen Buchungsklick werden sie zusammen mit dem gewählten Zeitfenster und freiwilligen Angaben an den serverseitigen PRPG-Terminplaner übermittelt. Rufkern speichert zur Vermeidung von Doppelbuchungen nur Zeitfenster, Zeitzone, technischen Buchungsstatus, Versuchszähler und nach erfolgreicher Buchung eine externe Referenz. Name, E-Mail, Unternehmen und Gesprächsnotiz werden dafür nicht noch einmal in diesem Rufkern-Termindatensatz gespeichert. Bei PRPG werden Verfügbarkeit, Terminreservierung, Teams-Einladung, Bestätigung sowie ein sicherer Änderungs- und Stornierungslink verarbeitet. Die Kalenderabfrage und Terminerstellung erfolgen serverseitig über Microsoft Graph; im Browser wird keine Microsoft-Komponente eingebettet. Eine Online-Zahlung wird im derzeitigen Startfluss noch nicht erhoben; Zahlungsdaten werden von Rufkern in diesem Stand nicht verarbeitet.

Die Verarbeitung der Startauswahl dient der von Ihnen angeforderten Vorbereitung des Rufkern-Kontos und erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO. Verbindliche Löschfristen für ein nicht abgeschlossenes Onboarding sind vor der Freigabe einer Self-Service-Zahlung noch festzulegen.

Optionaler Website-Rückruf mit xAI

Rufkern bietet auf der Landingpage einen optionalen, technisch begrenzten Website-Rückruf an. Die Funktion kann bei erreichten Limits, einer geöffneten technischen Notbremse, Wartungsarbeiten oder einer manuellen Abschaltung vorübergehend nicht verfügbar sein. In diesem Zustand wird kein Rückruf ausgelöst und es werden keine Gesprächsinhalte an xAI übertragen.

Eine Person kann über das Formular einen einmaligen automatisierten Rückruf an die von ihr angegebene deutsche Rufnummer anfordern. Die Rufnummer wird dann zur Prüfung, Anwahl und Missbrauchsbegrenzung verarbeitet. Die Rückrufbestätigung ist weder eine Werbeeinwilligung noch eine Einwilligung in weitere Anrufe. Der Rückruf stützt sich auf die ausdrücklich angeforderte vorvertragliche Maßnahme nach Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO; Sicherheits- und Missbrauchsbegrenzungen auf Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO.

Das Formular trennt diese Rückrufbestätigung von der nicht vorausgewählten Einwilligung in die xAI-Sprachverarbeitung; beide Pflichtfelder sind für diese begrenzte Sprachdemo erforderlich. Die Echtzeitverarbeitung des Gesprächsaudios durch X.AI LLC sowie die Erstellung und Bereitstellung des Demo-Transkripts erfolgen auf Grundlage der Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 Buchst. a DSGVO. Ohne diese Einwilligung startet die Sprachdemo nicht und Rufkern gibt kein Anruferaudio an xAI frei. Die Einwilligung kann jederzeit über info@prpg.digital mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden; die Rechtmäßigkeit der bereits erfolgten Verarbeitung bleibt davon unberührt. Bis zur Audiofreigabe kann die angerufene Person außerdem auflegen. Das Löschen des bereitgestellten Transkripts ist davon zu unterscheiden.

Rufkern begrenzt Anfragen serverseitig nach Anschluss, Rufnummer, Zeitraum und Gesamtauslastung. Für diese Zähler werden aus IP-Adresse und Rufnummer nicht rückrechenbare HMAC-Prüfwerte gebildet; die Klarwerte werden nicht in den Ratenzählern gespeichert. Es kann immer nur ein Demoanruf gleichzeitig vorbereitet werden. Bei erreichten Limits, ungewöhnlich vielen Anfragen oder deaktivierter Demo wird kein weiterer Rückruf angenommen. Für diese Prüfung wird kein externer Captcha-Dienst eingebunden.

Die Rufnummer selbst wird nicht in den Rückrufstatus oder die signierten Agent-Metadaten aufgenommen. Dort werden nur technische Vorgangskennungen, Status-, Ablauf- und Sicherheitsdaten sowie ein nicht rückrechenbarer HMAC-Prüfwert der Rufnummer verarbeitet. Für die einmalige Übergabe an die Telefonie legt die Rückruf-Outbox die Zielrufnummer ausschließlich AEAD-verschlüsselt und fest an Anfrage, Lease und HMAC-Prüfwert gebunden ab. Nach einer atomaren Übernahme darf dieser Auftrag auch nach einem Absturz nicht erneut angewählt werden. Der Outbox-Datensatz ist mit einem Löschzeitpunkt von höchstens 24 Stunden versehen; die automatische Bereinigung läuft auch bei deaktivierter Demo weiter und ihr Betriebszustand ist Bestandteil des API-Readiness-Checks. Die im flüchtigen Status-, Idempotenz- und Rate-Limit-Speicher abgelegten Status- und HMAC-Daten laufen nach spätestens 24 Stunden ab; IP-bezogene HMAC-Ratenzähler nach einer Stunde. Der separate technische Anrufdatensatz enthält keine Zielrufnummer und keine Gesprächsinhalte. Er hält neben Zeitpunkten, Dauer und Status einen datensparsamen Einwilligungsnachweis fest: die bestätigte Einwilligungs- und Offenlegungsfassung, den bestätigten Verarbeitungsscope, den serverseitigen Annahmezeitpunkt sowie Prüfsummen der angezeigten Information und der gesprochenen Offenlegung. Die rechtlich erforderliche Aufbewahrungsfrist für diesen Nachweis muss vor einer Aktivierung der Website-Demo festgelegt und in das Löschkonzept des technischen Anrufdatensatzes übernommen werden.

Nach dem Abheben gibt xAI/Grok als erste hörbare Nachricht über den Protokolltyp force_message eine feste KI-Offenlegung aus. Sie bezeichnet Rufkern ausdrücklich als KI-Telefonassistenten und ist im Adminbereich nicht editierbar. Obwohl die xAI-Providersitzung für diese Ausgabe bereits besteht, abonniert Rufkern die Audiospur der angerufenen Person noch nicht und sendet vor der PIN-Prüfung kein Anruferaudio an xAI.

Die angerufene Person gibt die vierstellige Sicherheits-PIN aus dem anfordernden Browser über die Telefontastatur als DTMF ein. Rufkern prüft diese PIN innerhalb der eigenen Infrastruktur und übermittelt sie nicht an xAI. Erst nach erfolgreicher Prüfung wird die Anrufer-Audiospur für xAI freigegeben. Danach folgen die im Adminbereich für die aktive Agent-Version konfigurierte Begrüßung und der Dialog.

Nach der PIN-Prüfung verarbeitet X.AI LLC das Gesprächsaudio über die Voice Agent API in der Region us-east-1 außerhalb Europas, einschließlich der Vereinigten Staaten, in Echtzeit und erzeugt Audioantworten. Dabei entsteht außerdem das Transkript für das Demo-Ergebnis.

Nach den Angaben von xAI zur API-Sicherheit werden API-Anfragen und -Antworten standardmäßig bis zu 30 Tage gespeichert. xAI gibt zugleich an, diese API-Inhalte ohne ausdrückliche Erlaubnis nicht zum Training zu verwenden. xAI beschreibt zwar einen Zero-Data-Retention-Modus; für die Website-Demo ist dessen Aktivierung in der vorliegenden technischen Konfiguration jedoch nicht bestätigt. Rufkern behauptet deshalb für diesen Rückruf keine Zero Data Retention bei xAI. Maßgeblich bleiben die tatsächlich vereinbarten Konto- und Vertragsbedingungen.

Rufkern aktiviert keine Gesprächsaufzeichnung und speichert zu keinem Zeitpunkt Audio. Das abschließende Transkript wird bei Rufkern verschlüsselt gespeichert und ist ausschließlich mit dem Status-Token abrufbar, das der anfordernde Browser als Bearer-Token übermittelt. Der Abruf ist ab Bereitstellung höchstens 60 Minuten möglich; danach ist das Transkript nicht mehr zugänglich und wird im nächsten regelmäßigen Bereinigungslauf zeitnah geleert. Über denselben geschützten Browserzugriff kann es schon vorher sofort endgültig gelöscht werden. Der technische Demo-Ergebnisdatensatz einschließlich der Messwerte wird spätestens 24 Stunden nach Annahme der Anfrage gelöscht. Diese Rufkern-Fristen verkürzen nicht die vorstehend beschriebene mögliche Speicherung bei xAI.

Der Website-Rückruf stellt xAI/Grok keine Werkzeuge bereit, greift nicht auf externe Geschäftssysteme zu, leitet das Gespräch nicht an einen Menschen weiter und zeichnet es nicht auf. Er kann deshalb insbesondere keinen Termin anlegen. Die technische Höchstdauer beträgt 90 Sekunden. Offizielle Informationen enthalten die xAI-Dokumentation zur Voice Agent API und das xAI Data Processing Addendum. Maßgeblich bleiben die tatsächlich geltenden Vertrags- und Übermittlungsbedingungen.

Interner ElevenLabs-Telefonpilot

Unabhängig vom optionalen xAI-Website-Rückruf kann PRPG einzelne eingehende Anrufe für einen technisch begrenzten Rufkern-Piloten freigeben. Der Pilot nimmt keine ausgehenden Anrufe vor und verbindet nicht zu anderen Personen. Zu Beginn weist Rufkern gesprochen darauf hin, dass es sich um einen KI-Telefonassistenten und einen begrenzten Test handelt.

Der derzeit verwendete ElevenLabs-Free-Tarif ist ausschließlich für eine interne, nichtkommerzielle technische Einmalevaluation durch PRPG vorgesehen. Das Telefonfenster wird nicht über diese Website geöffnet und ist nicht für Kunden-, Interessenten- oder Pilotkundenanrufe freigegeben. Für die Evaluation werden nur künstliche Testinhalte verwendet.

Nach dieser Ansage wird das Gesprächsaudio abschnittsweise an den globalen API-Dienst der Eleven Labs Inc. übertragen. ElevenLabs wandelt die gesprochenen Inhalte in Text um (Speech-to-Text). Die von Rufkern erzeugten Antworttexte werden ebenfalls an ElevenLabs übermittelt und dort in Sprache umgewandelt (Text-to-Speech). Dadurch können die Stimme, der erkannte Inhalt und die Antworttexte personenbezogene Daten enthalten.

Rufkern legt lokal keine Audiodatei an und speichert kein Rohtranskript. Wird die von Rufkern vorgelesene Zusammenfassung ausdrücklich bestätigt, speichert Rufkern nur eine kurze Zusammenfassung aus einer festgelegten Vorlage und technische Metadaten zum Anruf. Dazu können insbesondere Start und Ende, Dauer, technische Audio-Messwerte, der Abschlussstatus sowie maskierte oder gehashte Telefonie-Kennungen gehören. Ohne Bestätigung wird keine inhaltliche Zusammenfassung gespeichert. Für diese lokalen Pilotdatensätze ist derzeit keine automatisierte Löschfrist technisch hinterlegt; sie werden nach Abschluss der Pilotauswertung manuell gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungsgründe entgegenstehen.

Der Pilot verwendet den Standardmodus von ElevenLabs und keinen Zero-Retention-Modus. Nach den Angaben von ElevenLabs können übertragene Inhalte deshalb im Anbieter-Verlauf gespeichert werden. Eine Löschung aus dem Anbieter-Verlauf entfernt Daten nach der Anbieterdokumentation nicht zwingend sofort aus Sicherungskopien; dort können sie noch bis zu 30 Tage verbleiben. Rufkern kann diese anbieterinterne Speicherung nicht als lokale Audio- oder Transkriptspeicherung kontrollieren.

Der Pilot nutzt den globalen ElevenLabs-Endpunkt und keine isolierte EU-Umgebung. ElevenLabs beschreibt die USA als Standard-Speicherregion. Verarbeitungen können auch außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums stattfinden. Informationen zu Verarbeitung, Übermittlungen und Unterauftragnehmern enthalten die Datenschutzerklärung von ElevenLabs, das Data Processing Addendum und die Dokumentation zur Datenresidenz. Die technischen Angaben zum Standard-Verlauf und zur Löschung beschreibt ElevenLabs in der Dokumentation zum Zero-Retention-Modus.

Ein späterer externer oder kommerzieller Telefonpilot setzt eine gesonderte technische, lizenzrechtliche und datenschutzrechtliche Freigabe sowie entsprechend aktualisierte Informationen voraus. Technisch erforderliche Sicherheits- und Fehlerdaten der internen Evaluation werden auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO verarbeitet; das berechtigte Interesse liegt in der sicheren Entwicklung und Fehlerprüfung. Bitte nennen Sie im Test keine Passwörter, Zahlungs- oder Gesundheitsdaten.

4. Einwilligungspräferenz

Die Website verwendet den technisch notwendigen Cookie rufkern_consent, um Ihre Auswahl zu optionalen Diensten zu speichern. Er enthält die Consent-Version, den stets aktiven Status „notwendig“, Ihre Statistik-Auswahl und den Zeitpunkt der letzten Änderung. Dadurch muss die Abfrage nicht bei jedem Seitenaufruf erneut angezeigt werden. Die Speicherdauer beträgt 180 Tage.

Der Zugriff auf diese Präferenz ist erforderlich, um den von Ihnen ausdrücklich gewählten Datenschutzstatus bereitzustellen. Er stützt sich auf § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG. Der Cookie aktiviert selbst keine Reichweitenmessung. Ihre Auswahl können Sie über die auf der Website bereitgestellten Cookie-Einstellungen ändern; optionale Dienste bleiben bis zu einer aktiven Einwilligung deaktiviert.

5. Optionale Reichweitenmessung und Tagesstatistik

Nach Ihrer ausdrücklichen Einwilligung in die Kategorie „Statistik“ kann die Rufkern-Website fest definierte, inhaltsfreie Ereignisnamen an die eigene Rufkern-API senden. Die API erhöht für jeden Ereignisnamen ausschließlich einen Zähler für den jeweiligen Kalendertag in der Zeitzone Europe/Berlin. Sie legt dabei keinen einzelnen Besuchs- oder Ereignisdatensatz an.

Erlaubt sind ausschließlich die Ereignisnamen page_view, header_demo_click, hero_demo_click, hero_price_click, mobile_demo_click, pricing_cta_click, faq_opened, demo_geoeffnet, telefonnummer_eingegeben, demoanruf_angefordert, demoanruf_simuliert, demoanruf_abgeschlossen, demoanruf_fehler und registrierung_geklickt. Der Browser sendet dabei keine Nutzerkennung, IP-Adresse, Seiten-URL, Referrerangabe, Formulareingabe, Rufnummer oder frei eingegebenen Text als Statistikinhalt. Der Statistikabruf selbst benötigt wie jeder Internetabruf technisch eine IP-Verbindung. Die Rufkern-API speichert diese IP-Adresse nicht im Tageszähler; zur Missbrauchsbegrenzung wird nur ein kurzlebiger, nicht in den Statistikdatensatz übernommener HMAC-Wert verwendet.

Umami bleibt daneben als gesonderte, umgebungsabhängige Reichweitenmessung vorbereitet. Das Umami-Script wird nur geladen, wenn Script-Adresse und Website-ID vollständig konfiguriert sind und Ihre Statistik-Einwilligung aktiv ist. Bei einer solchen Aktivierung können zusätzliche Nutzungs- und Verbindungsdaten an den konfigurierten Umami-Endpunkt gelangen. Betreiber, Standort, Auftragsverarbeitungsbedingungen, mögliche Drittlandtransfers und Löschfrist müssen vor einer Aktivierung geprüft und hier konkret ergänzt werden.

Die Verarbeitung der optionalen Statistik erfolgt auf Grundlage Ihrer Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 Buchst. a DSGVO und, soweit ein Zugriff auf die Endeinrichtung betroffen ist, § 25 Abs. 1 TDDDG. Sie können die Einwilligung jederzeit über die Cookie-Einstellungen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.

6. Empfänger und Übermittlungen

Daten werden nur an Stellen übermittelt, die für die beschriebenen Zwecke benötigt werden, etwa den später festzulegenden Hostinganbieter oder die bei einer von Ihnen versandten E-Mail beteiligten E-Mail-Dienste. Die First-Party- Tagesstatistik bleibt innerhalb der Rufkern-API. Eine optionale Übermittlung an einen Umami-Betreiber erfolgt nur nach Einwilligung und erst nach abschließender Konfiguration.

Der lokale Projektstand enthält keine belastbare Festlegung zu produktiven Unterauftragnehmern oder Drittlandtransfers. Diese Informationen müssen vor dem Go-live anhand der tatsächlich abgeschlossenen Verträge ergänzt werden.

Im kontrollierten Telefonpilot erhält Eleven Labs Inc. die für Spracherkennung und Sprachausgabe übertragenen Audio- und Textdaten über den globalen API-Endpunkt. Die Nutzung einer bestimmten Anbieter-Dokumentation belegt für sich weder den Abschluss eines Auftragsverarbeitungsvertrags noch eine ausschließlich europäische Verarbeitung. Maßgeblich sind die tatsächlich vereinbarten Vertragsunterlagen und die oben beschriebenen technischen Einstellungen.

Nur bei gesonderter Aktivierung des Website-Rückrufs gibt xAI/Grok zunächst die feste KI-Offenlegung aus. X.AI LLC erhält erst nach der lokalen Prüfung der vierstelligen DTMF-PIN das Gesprächsaudio und verarbeitet es sowie das daraus erzeugte Transkript und die Modellausgaben in us-east-1 außerhalb Europas, einschließlich der Vereinigten Staaten. Nach xAI-Angaben gilt ohne bestätigten Zero-Data-Retention-Modus die Standardspeicherung von bis zu 30 Tagen; eine Verwendung der API-Inhalte zum Training soll nur mit ausdrücklicher Erlaubnis erfolgen. Die Anbieterinformationen belegen für sich weder den Abschluss der erforderlichen Vertragsunterlagen noch die konkrete Übermittlungsgrundlage. Eine produktive Aktivierung setzt deren rechtliche und tatsächliche Prüfung voraus.

Für das Kundenportal erhalten Google beim ausdrücklich gewählten Google-Anmeldeweg und Microsoft beim Magic-Link-Versand die jeweils erforderlichen Anmelde-, Nachrichten- und Verbindungsdaten. Weitere externe Anmeldeanbieter werden nicht angeboten. Maßgeblich sind die in Abschnitt 3 beschriebenen Datenflüsse sowie die tatsächlich geltenden Vertragsunterlagen der Anbieter.

7. Automatisierte Entscheidungen auf der Website

Auf dieser Website finden keine ausschließlich automatisierten Entscheidungen einschließlich Profiling im Sinne von Art. 22 DSGVO statt. Diese Aussage bezieht sich auf die Website und nicht pauschal auf jede spätere kundenspezifische Konfiguration des KI-Telefonassistenten.

8. Ihre Datenschutzrechte

Unter den gesetzlichen Voraussetzungen haben Sie insbesondere das Recht auf:

  • Auskunft über die verarbeiteten personenbezogenen Daten,
  • Berichtigung unrichtiger oder unvollständiger Daten,
  • Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung,
  • Datenübertragbarkeit,
  • Widerspruch gegen Verarbeitungen auf Grundlage berechtigter Interessen sowie
  • Widerruf einer Einwilligung für die Zukunft, ohne dass die Rechtmäßigkeit der bisherigen Verarbeitung berührt wird.

Zur Ausübung Ihrer Rechte genügt eine Nachricht an info@prpg.digital.

9. Beschwerderecht

Sie haben das Recht, sich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde zu beschweren. Für den Sitz von PRPG ist insbesondere die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen zuständig.

10. Aktualisierung dieser Hinweise

Diese Datenschutzhinweise werden angepasst, wenn sich die Website, ihre produktive Infrastruktur oder die eingesetzten Dienste ändern. Maßgeblich ist die jeweils auf dieser Seite veröffentlichte Fassung.